Buchprojekt 10.08.2017

Gefangene der Zukunft, ein 16 jähriges Buchprojekt.

Gefangene der Zukunft

Das Sci-Fi Buch von Steve Schild. Seit Juni 2017 im Buchhandel.


Ein Buch zu veröffentlichen ist nicht einfach, dass kann sich bestimmt jeder vorstellen. Doch warum habe ich mich dennoch entschieden ein Buch zu veröffentlichen, dazu noch ein Genre zu wählen welches in der Schweiz beziehungsweise in Europa nicht sehr beliebt ist? 
Beginnen wir von vorne und gehen zu dem Punkt zurück wo alles begann. Es war ein Tag irgendwann vor 16 Jahren, als ich Zuhause am Computer sass und mir dachte, ich will ein Buch schreiben und veröffentlichen.
Jetzt denken sich bestimmt viele, ja diesen Gedanken hatte ich auch schon. Und warum haben Sie noch nichts gemacht? Und warum zur Hölle braucht es dazu noch einen Blog Beitrag? Nun, ich versuche euch meine Gedanken und Erfahrungen etwas näher zu bringen. 

Lesen Sie noch, oder schreiben Sie schon?

Ja, dann wissen sie ja was ich meine. Der Unterschied besteht nun aber darin, dass ich meine Ideen und Ziele, sowie meine Träume nicht nur im Kopf habe, sondern dies auch wirklich zu Papier bringe. Wenn ich etwas will stehe ich auch voll und ganz dahinter und investiere viel Geld und Zeit um meinen Zielen näher zu kommen. Es gibt tausende Bücher auf dem Markt, jedes Buch ist ein Unikat. Viele Geschichten gibt es schon und werden in der einen oder anderen Form mal besser, mal schlechter geschrieben.

Letztlich liegt es an einem guten Verlag, welcher aus der Rohfassung das Endprodukt erstellt. Der Autor ist der Lieferant des Prototypen, der Verlag oder Verleger der Experte im Verkauf, Marketing und Vertrieb, sowie Lektorat, Korrektorat etc. 

Aus einem Bild kann eine Geschichte entstehen.

Aus einem Bild kann eine Geschichte entstehen.

 

Als ich vor vielen Jahren mein erstes Buch geschrieben habe war mein Ziel nur eines: Das eigene Buch in den Händen zu halten. Ich habe mich nachdem ich das Buch fertig hatte auf die Suche nach Verlagen gemacht, wie jeder weiss ist das eine enorm aufwendige und wenig von Erfolg gekrönte Aufgabe. So war es auch bei mir. Ich hatte keinen Erfolg einen Verleger zu finden. Kein Wunder, aus heutiger Sicht, war das Manuskript von damals einfach nur schwach. Nicht aber die Story. Die Story in meinem Buch Gefangene der Zukunft hat Potenzial. Da bin ich überzeugt. Alles Drumherum wird sich zeigen.

Gefangene der Zukunft

Gefangene der Zukunft


Wie sollte ich also das Buch veröffentlichen? Ich suchte einen Investor und habe jemanden gefunden. Knappe 5000.- CHF hatte mein damaliger Sponsor für mich bereitgelegt. Dies deshalb, weil der Sponsor schon damals an mich und meinen Ehrgeiz glaubte. Leider ist dieser Sponsor verstorben und er kann nicht mehr miterleben was für tolle Projekte ich habe. Nun gut, ich veröffentlichte das Buch über einen Eigenverlag und hielt mein erstes Buch in den Händen. Die Freude war enorm. Ich hatte es geschafft. Einige Monate später meldete der Verlag Konkurs an. Ich wurde von einer externen Agentur kontaktiert, dass ich noch rechtliche Schritte erwägen könnte, aber es würde nicht viel helfen. So kam es, dass ich nach rund 200 verkauften Exemplaren leider wieder mit leeren Händen da stand.

Wie weiter?

Wie weiter?


Die Jahre vergingen und neue Projekte kamen und gingen. Ich heiratete, gründete eine Firma und das Buch fiel in Vergessenheit. Dann, im Jahre 2016, am Höhepunkt meiner Medienpräsenz entschied ich mich, das Buch erneut zu veröffentlichen. Ich machte mir Gedanken wie ich das Buch nun unter die Leute bringen könnte. Das Ziel dabei war, den Roman neu so zu veröffentlichen sodass auch ein nicht Sci-Fi Fan Freude beim Lesen des Buches haben kann.

Kurzerhand kontaktierte ich Amana-Blanche, die sehr gute Romane schreibt und bat sie um ihre Hilfe. 

Kaktus von Amana Blanche

Kaktus von Amana Blanche

Namaste von Amana Blanche

Namaste von Amana Blanche

Prompt willigte sie ein mir zu helfen. Was sie machte war nichts anderes als das, was ein guter Verlag machen würde. Sie half mir das Manuskript Massen tauglich und verständlicher zu machen. Danach folgte die nächste Überlegung. Sollte ich einen Verlag suchen oder wieder selber verlegen? Ich entschied mich für einen Kompromiss. Google half mir auf die Sprünge und lieferte mir diverse Beiträge. Unter anderem auch die Seite des Novum Publishing Druckkostenzuschuss Verlages. Auf der Website findet man leider weder Preise noch Details zu den Kosten. Der Novum Verlag wirbt um neue Autoren und Manuskripte. Auch ich sendete mein Manuskript.

Zwei Wochen später kam der Verlagsvertrag. Der Novum Verlag bietet sehr viele Dienstleistungen für das Paket an, für welches ich mich entschieden hatte. Der Novum Verlag bietet darunter ein Lektorat, ein Korrektorat, Werbung, Marketing und Vertrieb und viele weitere Dienstleistungen. Der Verlag hat eine Website und ein YouTube Video erstellt, er hatte mein Buch in den iBook Store gestellt und viele weitere Dienstleistungen erbracht. Was mich aber leider dennoch störte ist das Marketing. Wer ein qualitativ hochwertiges Buch mit einem guten Vertrieb will, der ist mit dem Novum-Publishing Verlag sehr gut bedient. Die versprochenen Dienstleistungen werden erfüllt und teils übertroffen. Aber, und nun kommt es – das alleine reicht nicht.

Marketing

Marketing

Gutes Marketing für ein Buch kostet an die zehntausende Schweizer Franken. Darunter zähle ich die einfachen Dinge wie Google-Words, Social Media Marketing etc. 

Fazit:
Wer ein großes Budget hat und ein qualitativ hochwertiges Buch auf den Markt bringen will und keine Zeit hat selbst aktiv zu sein, der ist beim Novum Verlag sehr gut bedient. Das Leserfeedback das ich derzeit erhalte, zeigt dass der Verlag gute Arbeit leistet. Beim Marketing hapert es jedoch. Niemand kennt mein Buch und ich muss selbst in die Buchhandlungen gehen um mein Buch zu präsentieren. Zeit die ich nicht habe. So versuche ich mich mit Twitter, Google und Mund zu Mund Werbung mein Buch bekannt zu machen. Ich hatte mir aber dennoch viel mehr vom Novum Verlag erhofft. Alle Vertragsbestandteile wurden erfüllt und teilweise auch übertroffen. Die Dienstleistungen kann jedoch nicht mit demjenigen Marketing verglichen werden, welcher ein Publikumsverlag macht. Aber immerhin, besser als nichts. Ich werde in Zukunft vielleicht mal bod.ch oder ePubli testen. Ich bin gespannt was daraus wird und ob man grosse Unterschiede bemerkt. 

MEIN INSTAGRAM PROFIL

Meine Medienpräsenz hilft mir natürlich dabei, doch es reicht bei weitem noch nicht. Amazon ist ebenfalls ein guter Absatzkanal. Zumal auch die Bewertungen die dort verfasst sind stichhaltig sind. Ich habe mein Buch vielen Testlesern verschenkt, die ich nicht kannte und auch noch nicht kenne. Dazu habe ich in Facebook und bei Instagram und Twitter willkürlich Personen gesucht, die mein Buch lesen wollen. Die Voraussetzung dazu, sie müssen eine Bewertung bei Amazon machen (Das geht auch nur wenn die Personen verifizierte Amazon-Kunden sind).

In den nächsten Tagen starte ich zwei grosse Aktionen auf LovelyBooks und lade zur Bewerbungen für ein kostenloses Exemplar ein. Es werden 5 Bücher verlost. Warum habe ich nun diesen Beitrag geschrieben? Ganz einfach – er soll einen Einblick geben wie ein Buch veröffentlicht werden kann. Wer über ein grosses Budget verfügt der kann ein Buch sehr schnell und einfach und in sehr guter Qualität veröffentlichen. Vom kompletten Self-Publishing rate ich ab (Ich habe mich für einen Mix entschieden).

Dies weil der Aufwand einfach nochmals viel grösser ist. Ein Beispiel: Ich selbst habe nur die Pakete für die Vorbestellungen des Crowd-Funding zusammengestellt und versendet. Ich habe mich nur geärgert. Zumal ich zuerst die falsche Verpackung gekauft hatte (über 2cm) dick und dann auch noch mehrmals zur Post gehen musste um die vielen Pakete zu versenden. Der Aufwand habe ich effektiv unterschätzt.

Nun stehe ich also da, habe mein Buch in den Händen und erhoffe mir, dass die Leser Spass daran haben werden. Der zweite Teil der Buchreihe Gefangene der Zukunft ist bereits am Entstehen.

Gefangene der Zukunft, Essenz

Der zweite Teil der Buchreihe.

Mein Ziel ist die Veröffentlichung im Juni 2018. Ich suche daher aktiv einen Publikumsverlag und bin optimistisch, dass ich es diesmal schaffen werde. Mein Motto, hinfallen und aufstehen. Immer und immer wieder. Eines Tages bin ich am Ziel und schaffe den Durchbruch. Und Durchbruch heisst für mich finanzieller Erfolg, denn bisher habe ich immer nur investiert.

Zusammengefasst: Gebt nie auf, lebt eure Träume und lasst euch von niemandem sagen was ihr tun könnt und was nicht. Denn nur ihr seid für euch verantwortlich. Jeder Mensch ist für seine Taten selbst verantwortlich. Warum dann nicht auch seinen Weg gehen?

Ich wünsche allen Visionären, Autoren, Sportlern, Ingenieuren, Bäckern, Bauarbeitern aber auch allen Müttern, Väter, Grosseltern und vielen anderen viel Spass auf euren Wegen.

Euer Steve Schild Mars

Nachtrag vom 19.08.2017

Diese Woche hatte ich Freunde aus den USA bei mir zu Besuch. Wir haben über mein Buch gesprochen. Fasziniert von meiner Geschichten haben sie gleich drei Bücher gekauft. Während der Diskussion meinte einer der Freunde das ihn die Geschichte stark an eine aktuelle Serie erinnern würde. Er nannte mir den Namen: “The man in the high castle” eine aktuelle TV Serie aus den USA von Amazon produziert. Die Geschichte hat viele Ähnlichkeiten. Die Hintergründe und die Story sind dann aber doch ganz verschieden.
Für Fans von meinem Buch kann ich die Serie: “The man in the high castle” aber bestens empfehlen. Zu sehen auf Amazon Prime.