Herausforderungen

RISIKEN UND HERAUSFORDERUNGEN

Mars One hat einen Missionsplan ausgearbeitet eine dauerhafte menschliche Kolonie aus dem Mars zu errichten welcher auf verfügbarer Technologie aufbaut. Während das nutzen von bereits in erfolgen Missionen angewandten Technologien die Chancen auf einen Erfolg erhöht eliminiert dies dennoch nicht die vielen Herausforderungen und Risiken die mit einem solch unvorstellbaren Unterfangen einhergehen. Menschen zum Mars zu schicken bleibt ein phänomenales unternehmen, trotz allem.

Der damalige Präsident John F. Kennedy sagte in seiner berühmten “Rice to Moon Rede”:

“We choose to go to the Moon, not because it is easy, but because it is hard”

Übersetzt in etwa:

“Wir möchten nicht auf den Mond weil es einfach ist sondern weil es schwer ist”

Mars One nimmt die Herausforderung eine dauerhafte menschliche Kolonie auf dem Mars zu errichten mit dem selben Entdeckergeist an, und ist sich all der Herausforderungen bewusst welche die bemannte Raumfahrt mit sich bringt wie den Verlust von Zeit, Ressourcen, …und leider oft auch Leben. Die Reise zum Mars ist keine Ausnahme davon.

Eine Herausforderung ist es die Risiken zu identifizieren, in jedem Schritt der zehnjährigen Mission die Astronauten auszuwählen und auszubilden, vom Start bis zum Leben auf dem Mars. Mars One hat in seinen Missionsplan eine detailliertes Risikoanalyseprotokoll eingearbeitet welches von hervorragend ausgebildeten Menschen erarbeitet wurde, einige von ihnen mit Erfahrungen aus der NASA und ESA. Immer entwickeln, immer verbessern, Mars One arbeitet ständig daran die Risiken von Zeitverlust und einem totalen Versagen auf jeder Stufe zu minimieren.

Beispielsweise wird das Marslandemodul acht mal getestet sein bevor die erste Crew auf dem Mars landet indem jedes mal identische Module verwendet werden. So wie es der Standard in der Raumfahrt ist, wird jede Komponente nach den Gesichtspunkten der Einfachheit, Haltbarkeit und der Möglichkeit vor Ort mit Mitteln welche die Astronauten auf dem Mars haben werden Repariert werden zu können ausgewählt.

Ein wichtiger Aspekt des Risikomanagements ist es wichtige Informationen schnell zwischen allen beteiligten auszutauschen. Im Falle von Mars One sind dies Sponsoren, Investoren, Lieferanten und selbstverständlich die Astronauten. Da die Mission letztendlich von einer weltweiten Öffentlichkeit finanziert und beobachtet wird wünscht Mars One das die generelle Öffentlichkeit die Risiken kennt und weiß wie Mars One diesen begegnen möchte.

Mars One hat zwei generelle Punkte ausgemacht mit denen die gesamte Mission steht oder fällt: dem Verlust von Menschenleben und einem realistischen Finanziellen rahmen um genügend Geld zur Verfügung zu haben.

Menschenleben

Bemannte Raumfahrt ist in jeder Hinsicht gefährlich. Nach mehr als 50 Jahren des reisens zwischen Erde und Weltraum sind die Risiken vergleichbar mit dem Gipfelaufstieg auf den Mount Everest.

Die Umgebung auf dem Mars vergibt keinerlei Fehler, jeder kleine Fehler kann zu einem Scheitern, einer Verletzung oder dem Tod führen. Jede Komponente muss perfekt funktionieren. Jedes System (und dessen Backup) muss seine Funktion erfüllen um ein Scheitern und damit den Verlust von Menschenleben zu verhindern.

Mit den Fortschritten in der Technologie und den gemeinsamen Erfahrungen der nationalen Raumfahrtagenturen wird das was einst ein einmaliges Unterfangen war immer mehr zur Routine und ein Besuch im Weltraum immer leichter durchführbar.

Die Kosten

Die Kosten im Auge zu behalten ist sehr wichtig bei jedem großen Unterfangen. Ein ausufern der Kosten wird dadurch reduziert das Mars One auf existierende Technologien setzt und der Tatsache das etwa 66% der Kosten von Start und Landung abhängen -beides Faktoren die heute gut zu kalkulieren sind.

Das vorgeschlagene Mars One Budget enthält, nach angaben von Mars One, einen großen Spielraum um unvorhergesehene Fehlschläge während der Mission zum – aber auch auf dem Mars nach Möglichkeit zu kompensieren.

Mars One hat eigenen Angaben ein detailliertes Risikoanalyseprofil entwickelt welches sowohl die interne technische Entwicklung als auch die Beziehungen zu Zulieferern berücksichtigt. Dieses Risikoanalyseprofil soll weiter verbessert und erweitert werden bevor die ersten Menschen auf dem Mars landen.

Quelle: Mars One Projektseite